Magnetresonanztomographie | Radiologische Gemeinschaftspraxis Dr. Kemmer / Dr. Grebe


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Magnetresonanztomographie (MRT)

Was ist Magnetresonanztomographie?

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist eine bildgebende Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebsstrukturen mit Hilfe von Magnetfeldern und elektromagnetischen Wellen. Es wird keine Röntgenstrahlung benötigt, so dass das Verfahren auch bei Kindern und Schwangeren eingesetzt werden kann.

Wann wird die Magnetresonanztomographie angewendet?

Es gibt viele Gründe für die Durchführung einer Magnet-Resonanz-Tomographie: Sie liefert sehr genaue und differenzierte Darstellungen aller Körpergewebe, vor allem nicht-knöcherner Strukturen, wie z.B. Gelenke, Gehirn, Rückenmark, innere Organe und Weichteile. Schon geringfügige Veränderungen können auf diese Weise entdeckt werden.

Strukturen, die einen geringen Wassergehalt haben, wie z.B. Knochen oder die Lunge, können mit der Computertomographie besser als mit der MRT dargestellt werden.

Welche Komplikationen können bei der Untersuchung auftreten?

Bei der Kernspintomographie handelt sich um eine sehr sichere Untersuchungsmethode. Allerdings darf sie aufgrund des Magnetfeldes bei Patienten mit Herzschrittmacher nicht und bei Metallteilen im Körper (z.B. metallischen Fremdkörpern, Metallprothesen, Gefäßclips, Granatsplitter) nur in Absprache mit dem Arzt angewendet werden.

Schädliche Nebenwirkungen durch die Magnet-Resonanz-Tomographie konnten bisher nicht nachgewiesen werden.

Seit wann gibt es MRT?

Das physikalische Prinzip wurde 1946 von Bloch und Purcell unabhängig voneinander entdeckt und bald in Physik und Chemie angewandt. 1952 erhielten die beiden Wissenschaftler den Nobelpreis.

Die Weiterentwicklung zu einer Technik in der Medizin, mit deren Hilfe Bilder erzeugt werden können, wurde im wesentlichen durch Peter Mansfield und Paul C. Lauterbur im Jahr 1973 vorangetrieben, wofür sie den Nobelpreis für Medizin (2003) erhielten.

Im medizinischen Alltag wird das Verfahren seit Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts agewendet. Das erste Gerät in Deutschland wurde bereits 1981 in der Deutschen Klinik für Diagnostik installiert und ab Anfang 1982 für erste Untersuchungen genutzt.