CT Herzkranzgefäße | Radiologische Gemeinschaftspraxis Dr. Kemmer / Dr. Grebe


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An zwei Standorten in Wiesbaden: In der Deutschen Klinik für Diagnostik und in der Galatea-Anlage. Anfahrt


Sprechzeiten:

Mo bis Fr: 8 – 12.30 Uhr
Mo, Di, & Do: 13.30 – 17 Uhr
Fr: 13.30 – 16 Uhr



Computertomographie der Herzkranzgefäße

Einblicke ohne Eingriff bei kurzer Untersuchungsdauer

Die CT der Herzkranzgefäße wird bei uns seit Oktober 2003 durchgeführt, entweder als Kalkbestimmung (Calciumscoring) oder als kombinierte Untersuchung mit anschließender Kontrastmittelgabe über eine Armvene.

In vielen Fällen erlaubt diese den Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit (KHK) oder den Nachweis behandlungsbedürftiger Engen an den Koronarien. Allerdings kann sie bei einigen Patienten die herkömmliche Herzkatheteruntersuchung nicht ersetzen, z.B. bei fortgeschrittener koronarer Herzkrankheit mit ausgedehnten Verkalkungen oder in der Verlaufsbeurteilung nach Plazieren einer Gefäßstütze (sogenannter Stent).

Bisher anerkannte Fragestellungen für das Verfahren:

  • Verdacht auf koronare Herzkrankheit mit untypischen Beschwerden
  • Verdacht auf erneute Enge nach vorangegangener Ballongefäßerweiterung (PTCA)
  • Verdacht auf Bypass-Stenosen

Vorteile gegenüber der herkömmlichen Herzkatheteruntersuchung:

  • fehlende Invasivität (kein Einbringen eines Katheters in die Blutbahn)
  • es können Aussagen über die Zusammensetzung von Wandveränderungen der Herzkranzgefäße gemacht werden (z.B. sog. lipidreiche Plaques)
  • eine koronare Herzkrankheit kann erkannt werden, bevor die typischen Beschwerden (Angina pectoris) auftreten
  • kurze Dauer (ca. 15 Minuten Untersuchungszeit)
  • keine Liegezeit nach der Untersuchung

Wer kann nicht untersucht werden?

Patienten mit einer Einschränkung der Nierenfunktion, mit einer Schilddrüsenüberfunktion, mit einer Allergie auf jodhaltige Kontrastmittel und Patienten, die nicht für ca. 20 – 30 Sekunden den Atem anhalten können. Außerdem kann die Untersuchung nicht bei unregelmäßigem (Arrhythmie) oder sehr schnellem Herzschlag (Tachykardie) durchgeführt werden. Die Gabe eines Betablockers darf nicht kontraindiziert sein.

Zur Klärung der Indikation und Untersuchungsmöglichkeiten bitten wir Sie, sich unter 0611 577 575 vorab mit uns in Verbindung zu setzen.